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Mobilitätsmanagement in der Stadt Wetzlar

Das Aufgabenfeld des Mobilitätsmanagements der Stadt Wetzlar umfasst primär die Begleitung der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Rad- und Fußverkehrskonzept durch das Tiefbauamt. Weiterhin relevante Themen sind die konzeptionelle Planung und Begleitung von Mobilitätsmaßnahmen sowie die Stärkung des Bewusstseins für den Rad- und Fußverkehr. Ziel ist es, den Anteil an Radfahrer und Fußgänger am Modal Split, also an der Verteilung aller zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsarten, zu erhöhen. Da das Thema Mobilität interdisziplinär ist, ist ebenso eine ämterübergreifende Vernetzung wichtig. Räumlich und fachlich wurde das Mobilitätsmanagement dem Arbeitsbereich Lokale Nahverkehrsorganisation/Nahmobilität beim Amt für Umwelt und Naturschutz angegliedert. Seit 01.01.2021 ist Herr Christian Gerndt der Mobilitätsmanager der Stadt Wetzlar. Die Stelle des Mobilitätsmanagers ist durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Die Rolle des Rad- und Fußverkehrs in der Mobilitätswende

Aufgrund der immer stärker werdenden Umweltfolgen und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Lebensqualität in den Städten aufgrund der negativen Folgen des Verkehrs, muss ein Umdenken im Bereich der Mobilität voran gebracht werden. Die Stadt Wetzlar möchte Ihren Beitrag dazu leisten und dem sich ändernden Mobilitätsbewusstsein gerecht werden.

Hierbei spielt das klima- und ressourcenschonende Fahrrad eine immer größere Rolle. Seit den letzten Jahren steigt die Nutzung des Fahrrads für Freizeitaktivitäten, aber auch als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit oder für Erledigungen des täglichen Bedarfs, an. Durch ein verstärktes Gesundheits- und Umweltbewusstsein der Menschen und der Etablierung der E-Bike-Technologie (bzw. Pedelec), gewinnt die Fahrradmobilität bundesweit – und natürlich auch in Wetzlar – zunehmend an Bedeutung.

Eine wichtige Säule in der Mobilitätswende bildet die intermodale Mobilität, also die Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger mit- und untereinander. Sie soll beispielsweise durch attraktive Mitnahme- oder Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, eine häufigere Nutzung der Verkehrsmittel Fahrrad und ÖPNV begünstigen. Wiederum können barrierefreie Zugänge den Fußverkehr fördern. Letztendlich sollen Maßnahmen des Mobilitätsmanagements dazu beitragen, höhere Anteile im Modal Split zugunsten des Umweltverbundes (Fahrrad, zu Fuß, ÖPNV) erzielen und die Anteile des MIV (Motorisierter Individualverkehr) zu reduzieren. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie viel Wissenswertes rund um das Thema Mobilität.

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Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.