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Das Orchester-Projekt verbindet über 60 Amateur- und Profimusiker von Dietzhölztal bis Buseck, die in intensiven Arbeitsphasen unter Chefdirigent Dominik M. Koch (2. Musikoffizier Heeresmusikkorps Ulm) Originalliteratur für sinfonisches Blasorchester sowie Film- und Popmusik erarbeiten.
CityWinds 2022
CityWinds 2022 © Foto: Roberto Korn

Ein Hauch von Hessentag in Aßlar: City Winds und Christoph Moschberger begeisterten 350 Besucher in Aßlar

Im Februar 2022 wurde der Hessentag in Haiger und somit auch das pompöse Galakonzert von City Winds abgesagt. Trotz der Hindernisse ließen die Musiker es sich nicht nehmen, an ihrem Konzept festzuhalten. Entschlossen präsentierte das Orchester sein Hessentagsprogramm in Aßlar und sorgte für einen Wow-Effekt nach dem anderen. Eröffnet wurde das Programm mit der City Winds Academy, einem Jugendorchester mit 30 jungen Mitgliedern. Unter der Leitung von Nico Reh zeigten sie ein erstklassiges Ergebnis und präsentierten Jerry Lordans „Apache“ im Arrangement von Michael Sweeney, „Beauty and the Beast“ (Alan Menken/Paul Lavender) und der „Final Countdown“ (Joey Tempest/Johnny Vinson). Nach einer erstklassigen Performance durften sich die jungen Musiker über Standing Ovations der Zuschauer freuen. Nach einer kurzen Pause begrüßte Nicolas Grebe, der musikalische Leiter des Projektes, die Besucher. Mit viel Humor führte er durch den Abend und begrüßte die Mitglieder des Orchesters sowie den Dirigenten Dominik Koch, der die Musiker zu Höchstleistungen motivierte. City Winds Wetzlar startete mit dem symphonischen Werk „Sympatria“ (Thomas Asanger) und durfte begeisterten Applaus empfangen. „Ross Roy“ (Jacob de Haan) fügte sich nahtlos an, bevor Solist Christoph Moschberger die Bühne eroberte. Erst frisch von dem Dreh der Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zurückgekehrt, lieferte er gemeinsam mit dem Orchester die Stücke „Paramount Rhapsody“ (Peter Graham) und „Someone like you“ aus „Jekyll & Hyde“ ab und sorgte damit für wahre Highlights, die die Besucher mit tobendem Applaus belohnten. Das Orchester führte den Auftritt mit „The 5th by Bee“ (L.V. Beethoven/Ingo Mertens) fort und krönte den Abend mit einem Medley aus Queen-Hits - „Queen will rock you“ (Tom Stanford). Mitgerissen von der unglaublichen Leistung des Orchesters, kam auch das City Winds Ensemble nicht um eine Zugabe herum. Bei dieser überraschte erneut Christoph Moschberger und sorgte für ein unvergessliches Finale, dass erneut mit tosenden Applaus und Standing Ovations belohnt wurde.

Über das Projekt

City Winds, das ist ein Orchesterprojekt für unsere Region.

Bereits 2019 nahm das Orchesterprojekt "City Winds" erfolgreich an der Mid EUROPE in Schladming teil. Nun wird das Projekt, nach den tollen Erfolgen 2019 und 2021, fortgeführt.

City Winds, das ist ein Orchesterprojekt für unsere Region.

Wir wollen ...

  • Musikerinnen und Musikern aus den unterschiedlichsten Orchestern, Musikschulen, Musikgruppen, aber auch Musiker ohne festes Ensemble zusammenbringen und miteinander vernetzen,
  • die Blasorchesterszene beleben und zeigen, wie vielseitig und abwechslungsreich Blasmusik sein kann,
  • eine Plattform zur musikalischen und persönlichen Weiterentwicklung der Musikerinnen und Musiker bieten,
  • ambitionierten Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit geben, Orchesterliteratur zu spielen, die in ihrem Heimatorchester nicht einstudiert werden kann, und - nicht zuletzt -
  • für alle ein tolles Erlebnis ermöglichen.

Über Dominik M. Koch

Dominik Koch
Dominik Koch © Dominik Koch

Dominik M. Koch (*1983) ist seit Dezember 2021 musikalischer Leiter des Heeresmusikkorps Ulm. Zudem ist er als freischaffender Dirigent, Musikpädagoge, Juror, Arrangeur und Coach tätig. Er gehörte von 2015 bis 2018 als Dozent zum Team Blasorchesterleitung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Er leitet mehrere sinfonische Blasorchester unterschiedlicher Leistungsstufen, mit welchen er in Konzerten und Wettbewerben erfolgreich arbeitet (MV Mühlhausen, MV Vaihingen/Enz, Stadtkapelle Hockenheim). Zusätzlich leitet er die Badische Brassband, die sich seither bei zahlreichen Konzerten und jährlichen Wettbewerbsteilnahmen unter seiner Leitung einen exzellenten Ruf erarbeitet hat. Darüber hinaus dirigiert er seit 2017 das Verbandsjugendorchester Rhein-Neckar. Von 2009 bis 2016 war er zudem Chefdirigent des Sinfonischen Landesblasorchesters Hessen.

Dominik M. Koch studierte den Studiengang Blasorchesterleitung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg bei Prof. Maurice Hamers, den er 2014 sehr erfolgreich mit einem Master abschloss. Zuvor studierte er Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim und Germanistik an der Universität Mannheim. Beim internationalen Dirigentenwettbewerb „European Conductors Competition 2013“ in Oslo belegte er den dritten Platz.

Dominik M. Koch wird regelmäßig als Dozent und Gastdirigent bei diversen Orchestern, Projekten und Workshops eingeladen und ist als Juror beim Blasmusikverband Baden-Württemberg und in der Schweiz tätig. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.dominikkoch.de.

Über Christoph Moschberger

Christoph Moschberger
Christoph Moschberger © Felix Groteloh

Christoph Moschberger gehört zu den bekanntesten Trompetern der deutschen Musikszene und ist ein Paradebeispiel angewandter musikalischer Vielseitigkeit. Er steckt in keiner Schublade, ist nicht nur Lead-, Jazz-, Pop- oder Blasmusiktrompeter, sondern schlicht gefragt, was ein Blick auf seine Referenzliste eindrucksvoll belegt. In den Reihen der renommierten deutschen Rundfunk-Bigbands begleitet er internationale Größen des Jazz. An der Seite der großen Rock- und Pop-Acts des Landes steht er im Rampenlicht oder vor den Fernsehkameras bei „Sing meinen Song“. Und bei Ernst Hutters „Egerländer Musikanten“ und seinen Solokonzerten mit sinfonischen Blasorchestern lebt er seine Leidenschaft für die traditionelle Art der geblasenen Musik voll aus.

Konzert #Daheim 2021

Tosender Applaus für original Arielle-Synchronstimme Naomi van Dooren und das Orchester City Winds

Im Jahr 2019 nahm das Wetzlarer Orchesterprojekt City Winds erfolgreich an der Mid EUROPE in Schladming teil. Aufgrund des großartigen Erfolges wurde das Projekt als jährlich stattfindende Veranstaltung fortgeführt. Es verbindet über 60 Amateur- und Profimusiker von Dietzhölztal bis Buseck, die in intensiven Arbeitsphasen unter Chefdirigent Dominik M. Koch (2. Musikoffizier Heeresmusikkorps Ulm) Originalliteratur für sinfonisches Blasorchester sowie Film- und Popmusik erarbeiten. 

Als Gast konnte das Orchester im Jahr 2021 die wunderbare Naomi van Dooren gewinnen. Naomi arbeitet seit der ersten Staffel 2011 als Head Vocal Coach bei der TV-Sendung „The Voice of Germany“ für ProSieben und Sat1. Daneben ist sie eine der bekanntesten Stimmen Deutschlands, da sie die Synchronsängerin von Arielle in Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ (1998 ) sowie den beiden Folgefilmen „Arielle II“ (2000) und „Wie alles begann“ (2008) ist. Die Leitung des Orchesters übernahm der erfahrene Musikoffizier Dominik M. Koch, stellvertretender Leiter beim Heeresmusikkorps in Ulm. 

Am 9. Oktober 2021 fand das Konzert trotz Corona statt und sorgte für unglaubliche Standing Ovations. Der Sound eines großen Orchesters gepaart mit der Original-Stimme von Arielle – das sorgte für Gänsehaut pur in der ausverkauften Stadthalle mit über 300 Zuschauern. Mit dem Titel #Daheim präsentierte das Orchester einen Teil des Schladming-Programmes aus dem Jahre 2019, gepaart mit neu einstudierten Werken aus der Welt der Filmmusik („Der Glöckner von Notre Dame“, „Arielle“, „Skyfall“) und der Neuen Deutschen Welle („Ohne dich schlaf ich heut‘ Nacht nicht ein“, „Tausend Mal berührt“). Für tosenden Beifall sorgte vor allem der Zugabe-Song „Never enough“ aus dem Film „The greatest Showman“. Das eineinhalbstündige Konzert machte der Orchesterszene alle Ehre und zeigte den Zuschauern, wie facettenreich und energiegeladen ein modernes Orchester auftreten kann.

Programm des Konzertabends 

  • Mount Everest - Rossano Galante
  • Der Geisterbräutigam – Nicolas Ruegenberg
  • The Hunchback of Notre Dame – Alan Menken
  • The Machine Awakes – Steven Bryant
  • 80er Kult(Tour) – Diverse, Arr.: Thiemo Kraas
  • Little Mermaid Medley – Alan Menken, Arr.: Takashi Hoshide
  • Skyfall – Dominik M. Koch

Zugabe

  • They’re off! - Fred Jewell, arr. Andrew Glover
  • Never enough – Arr. Dominik M. Koch Never Enough
Orchesterprojekt © Stadt Wetzlar