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20.05.2022 - Das geplante „Science Center“, das als Weiterentwicklung der Optikausstellung „Viseum“ 2025 in die Domhöfe im Zentrum der Wetzlarer Altstadt einziehen soll, erhält Unterstützung vom Wetzlarer Traditionsunternehmen Buderus.
Foto mit Manfred Wagner, Andreas Viertelhausen und Ralf Niggemann
sitzend: Buderus-Vertriebsleiter Stefan Thiel und Science-Center-Vorstand Ralf Niggemann unterzeichnen die Absichtserklärung, zur Freude von Oberbürgermeister Manfred Wagner und Bürgermeister Andreas Viertelhausen

Im Wetzlarer Rathaus wurde jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit der Buderus und das Science Center ihre Zusammenarbeit bekunden. Das Center soll zu einem Haus der Naturwissenschaften und Technik erweitert werden, bei dem MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) besonders für jüngere Besucher anschaulich und erlebbar gemacht werden sollen.

Man wolle dort moderne Technologie mit Exponaten anschaulich machen, so Buderus-Vertriebsleiter Stefan Thiel, und zeigen, was technologisch möglich ist. Dabei sei man technologieoffen, wie die aktuelle Diskussion in der Branche um Wasserstoff und grünen Strom zeige. Bisher waren in erster Linie Unternehmen der Optik und Feinmechanik am „Viseum“ beteiligt, künftig soll die Breite der technologisch innovativen Unternehmen der Region repräsentiert werden.

Visualisierung von Science Center Wetzlar gGmbH
So könnte der Eingangsbereich des Science Centers in den Domhöfen aussehen. Visualisierung von Science Center Wetzlar gGmbH

Erfreut über die Zusammenarbeit ist auch die Stadtspitze, die die Errichtung des Science Centers fördert. Die Marke Buderus gehöre zur DNA der Stadt Wetzlar, sagte Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), es sei eine tolle Nachricht, dass sich Buderus an diesem Projekt beteilige. Ein wichtiges Ziel des Centers sei, es bei jungen Menschen Interesse für Technik zu wecken und Fachkräfte der Zukunft zu gewinnen.

Neben Bosch/Buderus sollen weitere technologisch führende Unternehmen der Region zur Mitwirkung am Science Center gewonnen werden. Ein weiterer Förderer werde bereits im Juni vorgestellt, kündigte Bürgermeister Andreas Viertelhausen (FW) an. Das Science Center rechnet nach einer Studie mit rund 30.000 Besuchern im Jahr bei einem Einzugsgebiet von Süd-NRW bis Nordbayern. Das Haus soll dann eine hauptamtliche Leitung erhalten