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21.06.2022 - Die Stadt Wetzlar verfügt seit kurzem über eine neue und moderne mobile Geschwindigkeitsmessanlage der Firma VITRONIC aus Wiesbaden.
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Aufgebaute Kamera, daneben von links Stadtpolizist Alexander Lautenschläger, Einsatzleiter der Stadtpolizei, Erik Hofmann, und Ordnungsdezernent Jörg Kratkey © Stadt Wetzlar

Im Frühjahr des letzten Jahres wurde die Messanlage der Firma LEIVTEC aus Wetzlar durch das Landespolizeipräsidium in Hessen außer Betrieb genommen. Daher musste ein neues Gerät angeschafft werden, um nahtlos die Verkehrssicherheit in Wetzlar zu gewährleisten.

„Die Verkehrssicherheit steht bei dieser Investition im Mittelpunkt und wird durch modernste Technik für eine lange Zeit gewährleistet“, erklärt Ordnungsdezernent Jörg Kratkey (SPD). „Bei der neuen Messanlage wird ein unsichtbarer und augensicherer Laserstrahl von der Umgebung reflektiert und vom lichtempfindlichen Empfänger des Sensors erkannt. Damit ist eine exakte Messung möglich“, erläutert Marco Graf vom Ordnungsamt das Messverfahren der neuen Technik.

Das Gerät vom Typ POLISCAN FM1 kann sowohl aus einem Fahrzeug als auch außerhalb neben der Fahrbahn aufgebaut werden. Durch diese Flexibilität wird der weit über die Wetzlarer Grenzen hinaus bekannte „rote Bus“ sehr bald Geschichte sein. Bis zu vier Fahrspuren kann das Messgerät überwachen sowie auch mehrere Fahrzeuge gleichzeitig messen. Darüber hinaus können zusätzlich auch damit Streckenverbote für beispielsweise LKW überwacht werden. „Hauptaugenmerk wird weiterhin auf die bekannten ,Rennstrecken‘ im Stadtgebiet gerichtet sein sowie auf besonders schützenswerte Bereiche wie zum Beispiel Schulen und Kindergärten“, so Boris Falkenberg, Amtsleiter des Ordnungsamtes. „Ziel ist, dass die Stadtpolizei täglich an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet Messungen durchführt.“ teilt Erik Hofmann, Einsatzleiter der Stadtpolizei mit.